Kandidaten in den Wahlkreisen

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Wahlkreise bisher
 
 CDUSPDFDPEinzelbew.
194923622
19532922-
1957321--
1961276--
1965306--
1969279--
19722412--
1976324--
1980316--
1983361--
1987361--
1990361--
199437---
19982611--
2002307--


> Wahlkreise 278-295

259 Stuttgart I

2002: Ernst Ulrich von Weizsäcker (SPD) 42.0 %, Hans Jochen Henke (CDU) 37.3 %, Rezzo Schlauch (GRÜNE) 13.3 %
2005: Martin Körner (SPD), Johann-Heinrich Krummacher (CDU), Peter-Stefan Siller (GRÜNE)

Entgegen dem Bundestrend konnte Ernst-Ulrich von Weizsäcker, SPD, diesen Wahlkreis 2002 von der CDU gewinnen. Nun versucht sein Parteifreund Martin Körner diesen Erfolg zu wiederholen. Der Wirtschafts-, Bau- und Europapolitische Berater der SPD-Landtagsfraktion tritt gegen Johann-Heinrich Krummacher, CDU an. Der in Fachkreisen sehr bekannte evangelische Theologe und Publizist, Mitglied des ZDF-Fernsehrates, war pikanterweise früher ebenfalls SPD-Mitglied. Entscheidend für den Wahlausgang könnte das Verhalten der GRÜNEN-Wähler sein. So konnte sich der damalige CDU-Kandidat Henke 1998 auch deshalb durchsetzen, weil GRÜNEN-Kandidat Rezzo Schlauch fast 20 Prozent der Erststimmen aus dem rot-grünen Lager binden konnte. 2002 reichte es dann wegen rot-grünen Stimmensplittings trotz eines knappen Rückstands bei den Zweitstimmen für den SPD-Erfolg. Neuer Kandidat für die GRÜNEN ist Peter-Stefan Siller, als Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amtes und Geschäftsführer der Grundsatzkommission der GRÜNEN auch schon profiliert. Somit ist das Rennen hier sehr spannend, wobei Siller die geringsten Chancen der drei Newcomer haben dürfte.

260 Stuttgart II

2002: Ute Kumpf (SPD) 45.6 %, Angela Schmid (CDU) 38.7 %, Birgitt Bender (GRÜNE) 7.3 %, Clemens Schäffauer (PDS) 1.2 %
2005: Ute Kumpf (SPD), Angela Schmid (CDU), Birgitt Bender (GRÜNE), Ulrich Maurer (Die Linke.PDS)

Ute Kumpf, SPD, verteidigte 2002 den zweiten Stuttgarter Wahlkreis für ihre Partei. Sie ist Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion und versuchte 2004 vergeblich, Oberbürgermeisterin in Stuttgart zu werden. Auch Angela Schmid, CDU, kandidiert 2005 erneut. Die Familienpolitikerin rückte erst vor einem Jahr in den Deutschen Bundestag nach. Für die GRÜNEN tritt erneut Birgitt Bender, gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion an. Spannend ist darüber hinaus die Kandidatur von Ulrich Maurer für die Linke.PDS. Der ehemalige SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende von Baden-Württemberg war erst vor wenigen Wochen aus der Partei ausgetreten und ist nun fraktionsloses Mitglied des Landtages. Als Spitzenkandidat der Linke.PDS hat er gute Chancen, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Wer bei den Direktkandidaten das Rennen im Wahlkreis macht, bleibt abzuwarten. Allerdings war 2002 das Stimmensplitting der GRÜNEN-Wähler zugunsten von Kumpf sehr hoch. Welchen Einfluss die Kandidatur von Maurer 2005 haben könnte, ist ungewiss.

261 Böblingen

2002: Clemens Binninger (CDU) 46.8 %, Rafael Binkowski (SPD) 35.7 %
2005: Clemens Binninger (CDU), Helmut Roth (SPD)

Clemens Binninger, CDU, hat diesen Wahlkreis bereits 2002 mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Der ehemalige Polizeikommissar und jetzige Experte für Innere Sicherheit will diesen Erfolg nun wiederholen. Sein Gegenkandidat ist diesmal Helmut Roth, SPD, Betriebsrat bei DaimlerChrysler in Sindelfingen. Er hat aber realistischerweise nur eine Außenseiterchance.

262 Esslingen

2002: Markus Grübel (CDU) 45.0 %, Karin Roth (SPD) 41.6 %
2005: Markus Grübel (CDU), Karin Roth (SPD)

Die Region Esslingen liegt in einer der industriestärksten Gegenden Deutschlands. Sie gilt unter politikwissenschaftlichen Aspekten als Beispiel für die Neuorientierung einer ursprünglich der SPD zugeneigten Wählerschaft. Karin Roth (SPD) unterlag hier 2002 ihrem Gegenkandidaten Markus Grübel (CDU) knapp. Sie erzielte aber ein für baden-württembergische Verhältnisse beachtliches Erststimmenergebnis. Roth war bis 2001 Senatorin in Hamburg. Markus Grübel ist ursprünglich Notar und vertritt den Wahlkreis seit 2002 im Deutschen Bundestag.

263 Nürtingen

2002: Michael Hennrich (CDU) 45.6 %, Rainer Arnold (SPD) 37.1 %, Ursula Eid (GRÜNE) 10.2 %
2005: Michael Hennrich (CDU), Rainer Arnold (SPD), Ursula Eid (GRÜNE)

Der Rechtsanwalt Michael Hennrich gewann den Wahlkreis 2002 für die CDU direkt. Der Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates der CDU-Baden-Württemberg ist auch in der Gesundheits- und Familienpolitik engagiert. Sein Mitbewerber ist wieder der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Arnold. Auch Ursula, genannt Uschi Eid, GRÜNE, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tritt 2005 erneut im Wahlkreis an. 2002 hatte sie beachtlicherweise über 10 Prozent der Stimmen erreicht und ist dieses Mal erneut Spitzenkandidatin der GRÜNEN für den Bundestag, so dass ihr erneuter Einzug in den Bundestag Bundestag praktisch sicher ist. Auch die Aussichten von Hennrich für den Gewinn des Direktmandats stehen nicht schlecht.

264 Göppingen

2002: Klaus Riegert (CDU) 48.0 %, Walter Riester (SPD) 39.7 %
2005: Klaus Riegert (CDU), Walter Riester (SPD)

Klaus Riegert, CDU, sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist seit 1992 im Bundestag. Sein Gegenkandidat ist wie 2002 der ehemalige Bundesarbeitsminister Walter Riester, SPD. Dessen Bekanntheit hatte ihm aber schon damals nicht geholfen, den Wahlkreis für sich zu entscheiden, obwohl sein SPD-Vorgänger hier 1998 nur denkbar knapp verloren hatte. Hier hat Riegert klar die besseren Chancen. Bemerkenswert ist, dass in dieser Region rechtsextreme Parteien häufig sehr gut abschnitten haben.

265 Waiblingen

2002: Joachim Pfeiffer (CDU) 45.1 %, Hermann Scheer (SPD) 42.7 %
2005: Joachim Pfeiffer (CDU), Hermann Scheer (SPD)

Die Region Waiblingen im südlichen Rems-Murr-Kreis ist eine ehemalige FDP-Hochburg. Hier legten die Liberalen 1949 mit 40.3 Prozent ihren bis heute gültigen Wahlkreisrekord bei Bundestagswahlen vor. Selbst heute noch stellt die FDP den Landrat. Joachim Pfeiffer, CDU, gewann 2002 diesen Wahlkreis recht knapp. Der Wirtschaftsexperte tritt erneut gegen Hermann Scheer an. Der SPD Politiker ist Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und wurde 1999 mit dem alternativen Nobelpreise ausgezeichnet. Pfeiffer hat 2005 die bessere Ausgangsposition. Allerdings ist Scheer über Platz zwei der Landesliste der SPD abgesichert, so dass er dem neuen Bundestag in jedem Fall wieder angehören wird.

266 Ludwigsburg

2002: Matthias Wissmann (CDU) 45.2%, Jan Mönikes (SPD) 41.6 %
2005: Matthias Wissmann (CDU), Jan Mönikes (SPD)

Matthias Wissmann, CDU, ehemalger Bundesverkehrsminister und nun Vorsitzender des Bundestagsausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, will diesen Wahlkreis verteidigen. Zudem ist er auf Platz vier der CDU-Landesliste weit oben platziert. Verhindern möchte seinen erneuten Erfolg Jan Mönikes, SPD. Dem Rechtsanwalt und Kreistagsmitglied in Ludwigsburg werden aber eher weniger Chancen eingeräumt, obwohl das Ergebnis 2002 recht knapp war. Seinen hohen Erststimmenzuwachs vor drei Jahren verdankte er vor allem dem Stimmensplitting der GRÜNEN-Wählen, deren damaliger Kandidat Cem Özdemir bereits im Vorfeld seinen Verzicht auf ein Bundestagsmandat erklärt und so nur 5 Prozent der Erststimmen erhielt.

267 Neckar-Zaber

2002: Eberhard Gienger (CDU) 44.5%, Hans Martin Bury (SPD) 42.7 %
2005: Eberhard Gienger (CDU), Thorsten Majer (SPD)

Der Weltmeister im Reckturnen von 1974, Eberhard Gienger, CDU, ist seit Mitte der 1990er Jahre auch politisch aktiv und nahm 2002 Hans-Martin Bury, SPD, derzeit Staatsminister im Bundeskanzleramt, diesen Wahlkreis ab. Gienger tritt 2005 erneut an, Bury hat jedoch freiwillig auf eine neue Kandidatur verzichtet. Sein Parteifreund Thorsten Majer (27), Rechtsreferendar, dürfte es schwer haben, Gienger den Wahlkreis abzunehmen.

268 Heilbronn

2002: Thomas Strobl (CDU) 49.2 %, Harald Friese (SPD) 39.8 %
2005: Thomas Strobl (CDU), Josip Juratovic (SPD)

Thomas Strobl, CDU, ist seit 1998 MdB und derzeit Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Innenausschuss. Bei der Bundestagswahl vor drei Jahren setzte er sich klar gegen den SPD-Mitbewerber Harald Friese durch. Auch dessen Nachfolger, der aus Kroatien stammende aktive Gewerkschafter Josip Juratovic dürfte allerdings nicht allzu große Chancen auf das Direktmandat haben.

269 Schwäbisch Hall-Hohenlohe

2002: Christian von Stetten (CDU) 47.3 %, Hermann Bachmaier (SPD) 34.7 %
2005: Christian von Stetten (CDU), Hermann Bachmaier (SPD)

Schon 2002 traten Christian von Stetten, CDU, und Hermman Bachmaier, SPD gegeneinander an. Klarer Sieger war damals von Stetten. Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU-Baden-Württemberg dürfte gegen Bachmaier, Justitiar der SPD-Fraktion im Bundestag und bereits seit 1983 MdB, die besseren Karten haben.

270 Backnang-Schwäbisch Gmünd

2002: Norbert Barthle (CDU) 47.7 %, Christian Lange (SPD) 38.4 %
2005: Norbert Barthle (CDU), Christian Lange (SPD)

Auch Norbert Barthle (CDU) und Christian Lange (SPD) bewarben sich schon 2002 in diesem Wahlkreis. Hier ist der Ausgang ebenfalls absehbar, dass sich der CDU-Erfolg wiederholt. Beide Bewerber sind seit 1998 im Parlament. Barthle sitzt im Haushaltsausschuss, Lange im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit und ist Vorsitzender der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg.

271 Aalen-Heidenheim

2002: Georg Brunnhuber (CDU) 49.3 %, Marga Else (SPD) 38.5 %
2005: Georg Brunnhuber (CDU), Peter Simon (SPD)

Georg Brunnhuber, CDU, ist MdB seit 1990. Der stellvertretende verkehrspolitische Sprecher der Unions-Fraktion ist zugleich seit 1994 Präsident der deutsch-österreichischen Parlamentariergruppe. Im Jahr 2002 konnte er sich klar gegen Marga Elser, SPD, durchsetzen. Diese tritt nicht wieder an, so dass ihr Parteifreund Peter Simon nun versuchen wird, diesen Wahlkreis zu gewinnen.

272 Karlsruhe-Stadt

2002: Brigitte Wimmer (SPD) 40.0 %, Ingo Wellenreuther (CDU) 35.1 %, Ullrich Eidenmüller (FDP/DVP) 13.9 %
2005: Johannes Jung (SPD), Ingo Wellenreuther (CDU), Simone Szurmant (FDP)

2002 gewann Brigitte Wimmer, SPD, diesen Wahlkreis. Ihr Parteifreund und derzeitiger Büroleiter Johannes Jung möchte es ihr in diesem Jahr gleichtun. Gegenkandidat Ingo Wellenreuther, Rechtsexperte war 2002 unterlegen, konnte aber über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Dabei erhielt er ungewöhnlicherweise weniger Erst- als Zweitstimmen. Dies lag am starken Abschneiden des FDP-Kandidaten Ullrich Eidenmüller, der als einer der Bürgermeister der Stadt Karlsruhe sehr bekannt ist. Fraglich ist aber, ob dessen Nachfolgerin Simone Szurmant das Ergebnis von Eidenmüller wiederholen kann. Andererseits hat ein derartiges Stimmverhalten in diesem Wahlkreis schon quasi Tradition. Auch 1998 blieb der damalige CDU-Kandidat unterhalb des Zweitstimmen-Ergebnisses seiner Partei. Damals kandidierte für die FDP der damalige Außenminister Klaus Kinkel. Wie das Stimmensplitting zwischen CDU und FDP 2005 aussieht, ist kaum vorhersehbar.

273 Karlsruhe-Land

2002: Axel Fischer (CDU) 47.0 %, Jörg Tauss (SPD) 39.0 %
2005: Axel Fischer (CDU), Jörg Tauss (SPD)

Axel Fischer, CDU, ist seit 1998 im Bundestag vertreten. Er setzte sich 2002 klar gegen Jörg Tauss, SPD, durch, der über die Landesliste aber ebenfalls ins Parlament einzog. Tauss ist seit 1994 MdB, war ursprünglich Pressesprecher der IG Metall und ist daher eher dem Gewerkschaftsflügel der SPD zuzurechnen. Das neuerliche Duell zwischen den beiden beginnt mit einem klaren Vorsprung für Axel Fischer.

274 Rastatt

2002: Peter Götz (CDU) 51.0 %, Nicolette Kressl (SPD) 35.4 %
2005: Peter Götz (CDU), Nicolette Kressl (SPD)

Peter Götz, CDU und Nicolette Kressl, SPD, traten schon 2002 gegeneinander an. Götz, kommunalpolitischer Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, gewann damals klar. Auch die stellvertretende Fraktionschefin Kressl mit den Politkschwerpunkten Familie und Bildung, kam vor drei Jahren über die Landesliste in den Bundestag. Dieser Wahlausgang könnte sich 2005 wiederholen. Der Vorsprung von Götz ist sehr hoch und für Kressl dürfte Platz drei der SPD-Landesliste in Baden-Württemberg ausreichen.

275 Heidelberg

2002: Lothar Binding (SPD) 42.9 %, Karl Lamers (CDU) 38.1 %, Fritz Kuhn (GRÜNE) 10.6 %, Dirk Niebel (FDP/DVP) 6.4 %
2005: Lothar Binding (SPD), Karl Lamers (CDU), Fritz Kuhn (GRÜNE), Dirk Niebel (FDP)

Die vier genannten Kandidaten kennen sich schon aus dem Wahlkampf 2002. Lothar Binding, SPD, gewann 2002 den Wahlkreis direkt. Binding konnte stark von rot-grünem Stimmensplitting profitieren, denn bei den Zweitstimmen lag die CDU vorne. Gegenkandidat Bindings ist wieder Karl Lamers, CDU. Der Verteidigungspolitiker ist seit 1994 MdB. Bundesweit bekannter sind allerdings die Kandidaten von FDP und Grünen. Für die Liberalen tritt ihr Generalsekretär Dirk Niebel an. Interessant wird sein, ob seine gestiegene bundesweite Bekanntheit zu einem höheren Erstimmenergebnis führt, das dann zu Lasten von Lamers gehen könnte. Fritz Kuhn, Urgestein der Südwest-Grünen, früherer Bundesvorsitzender und derzeit Wahlkampfleiter seiner Partei hat gute Chancen, wieder ein Ergebnis über zehn Prozent zu erreichen. Der Zweitstimmenanteil der GRÜNEN in der Universitätsstadt Heidelberg, die einen großen Teil des Wahlkreises ausmacht, lag 2002 bei 22.9 Prozent.

276 Mannheim

2002: Lothar Mark (SPD) 48.5 %, Egon Jüttner (CDU) 38.5 %
2005: Lothar Mark (SPD), Egon Jüttner (CDU)

Die Akteure des Duells von 2005, Lothar Mark, SPD gegen Egon Jüttner, CDU, treten nicht das erste Mal gegeneinander an. Vor drei Jahren ging der Wahlkreis klar an die SPD, genauso 1998. Mark kommt aus der Kommunalpolitik. Er war neun Jahre Bürgermeister und Schuldezernent, bevor er 1998 in den Bundestag einzog. Jüttner war von 1990-1998 MdB und rückte im August 2002 wieder über die Landesliste der CDU in den Bundestag nach Der Professor an der Universität der Bundeswehr München und Mitglied des Sudetendeutschen Rates ist Mitglied des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

277 Odenwald-Tauber

2002: Kurt Segner (CDU) 53.3 %, Brigitte Adler (SPD) 34.4 %
2005: Kurt Segner (CDU), Thomas Kraft (SPD)

Kurt Segner, CDU, der Gewinner von 2002, ist Mitglied im Bundestag Mitglied des Verbraucherschutzausschuss. Sein Gegenkandidat Thomas Kraft, SPD, war bislang nur kommunalpolitisch aktiv. Er tritt die Nachfolge der langjährigen Bundestagsabgeordneten Brigitte Adler an. Kraft dürfte nur geringe Chancen haben, den Wahlkreis für sich zu entscheiden.

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